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Strategie

Amazon Brand Store 2026: Mit dem Markenshop mehr verkaufen

Amazon Brand Store 2026: Wie Händler mit Brand Registry einen kostenlosen Markenshop aufbauen, ihn strukturieren und für mehr Umsatz nutzen. Mit Aktionsplan und FAQ.

✍️ Jorginho Engelmeyer📅 6. Juli 20269 Min. Lesezeit
Amazon Brand Store 2026: Mit dem Markenshop mehr verkaufen

Die kurze Antwort: Ein Amazon Brand Store ist 2026 Ihr kostenloser Marken-Shop innerhalb von Amazon — eine eigene, werbefreie Markenwelt mit eigener URL, die Sie ohne Programmierung über den Store Builder aufbauen. Voraussetzung ist die Amazon Brand Registry (eingetragene Marke). Der Store bündelt Ihr Sortiment, stärkt die Marke und ist das ideale Ziel für Sponsored-Brands-Anzeigen, weil er die Conversion höher hält als eine einzelne Produktseite.

Der Brand Store ist einer der unterschätzten Hebel für Markenhändler. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie ihn 2026 aufbauen und für Umsatz nutzen — mit einem Blick darauf, wie sich Markenaufbau auf Otto und Kaufland ergänzt.

Was der Brand Store leistet

Der Store ist mehr als eine Produktliste. Er ist Ihre Markenpräsenz auf Amazon.

Kunden sehen Ihr Sortiment gebündelt, ohne Wettbewerber-Anzeigen dazwischen. Sie können Kategorien, Bestseller und Storytelling kombinieren — ähnlich einer kleinen Website, aber innerhalb des Amazon-Vertrauens.

💡 Vorteil: Der Store ist kostenlos und liefert über die „Store Insights" eigene Kennzahlen zu Besuchern, Verweildauer und Umsatz je Seite.

Voraussetzung: Brand Registry

Ohne eingetragene Marke geht es nicht. Der Store setzt die Amazon Brand Registry voraus, die wiederum eine registrierte Wort- oder Bildmarke erfordert.

Wie Sie die Brand Registry einrichten und welche Schutzfunktionen dazugehören, lesen Sie in Amazon Brand Registry 2026. Der Store ist dann nur eine von mehreren Funktionen, die Sie freischalten.

So strukturieren Sie einen wirksamen Store

Ein guter Store führt Besucher gezielt zum Kauf. Bewährt hat sich dieser Aufbau:

  • Startseite — Markenversprechen, Hero-Bild, wichtigste Kategorien.
  • Kategorieseiten — Sortiment logisch gruppiert.
  • Bestseller-Bereich — Ihre stärksten Produkte prominent.
  • Storytelling — was Ihre Marke besonders macht.
  • Saison-/Aktionsseiten — für Peaks wie Prime Day oder Weihnachten.

Achten Sie auf klare Navigation und mobile Darstellung — der Großteil der Besucher kommt über das Smartphone.

In 7 Schritten den Brand Store aufbauen

So starten Sie 2026:

  1. Brand Registry sichern — eingetragene Marke hinterlegen und freischalten.
  2. Store Builder öffnen — im Werbekonsole-Bereich „Stores" aufrufen.
  3. Struktur planen — Startseite plus Kategorie- und Aktionsseiten skizzieren.
  4. Vorlage wählen — passendes Template im Baukasten auswählen.
  5. Inhalte einpflegen — Bilder, Texte, Produktkacheln und Videos einfügen.
  6. Mobil prüfen — Darstellung und Navigation am Smartphone testen.
  7. Einreichen und verlinken — Store zur Prüfung senden und in Sponsored-Brands-Anzeigen als Ziel setzen.

Nach der Freigabe optimieren Sie laufend anhand der Store Insights — welche Seiten konvertieren, wo springen Besucher ab.

Wollen Sie mehr aus Ihrer Marke auf Amazon holen? Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir, wie Store, Content und Werbung zusammenspielen. → Kostenloses Erstgespräch buchen

Rechenbeispiel: Store als Werbeziel

Rechenbeispiel (hypothetisch, Stand Juli 2026): Angenommen, Sie leiten Sponsored-Brands-Traffic auf eine einzelne Produktseite und erzielen 8 Prozent Conversion. Führen Sie den Traffic stattdessen auf einen gut strukturierten Store, der mehrere passende Produkte zeigt, kann die Conversion und der durchschnittliche Bestellwert steigen.

Steigt der Bestellwert von 30 € auf 38 €, weil Kunden ein zweites Produkt entdecken, wächst Ihr Umsatz pro Klick spürbar — bei gleichem Werbebudget. Der Store multipliziert damit den Effekt Ihrer Anzeigen.

Die Lehre: Ein Store ist kein Selbstzweck, sondern verstärkt jede Marketingmaßnahme, die auf ihn führt.

Markenaufbau kanalübergreifend denken

Ein starker Amazon-Store ist ein Baustein — echte Markenstärke entsteht über alle Kanäle. Auch Otto und Kaufland bieten Markenpräsenz-Formate.

Wie Sie Ihre Marke über alle Marktplätze aufbauen, zeigt Markenaufbau auf Marktplätzen 2026. Unsere eigene KI-Plattform MarketplAIce hilft, Sortiments- und Contentdaten kanalübergreifend konsistent zu halten, damit Ihre Marke überall geschlossen auftritt.

Was Sie jetzt tun können

Ihr Aktionsplan für den Amazon Brand Store 2026:

  • Brand Registry sichern und Store freischalten.
  • Struktur mit Kategorie- und Aktionsseiten planen.
  • Inhalte hochwertig und mobil-optimiert einpflegen.
  • Store als Ziel für Sponsored-Brands-Anzeigen nutzen.
  • Store Insights auswerten und laufend optimieren.

Wenn Sie den Store professionell aufbauen wollen, unterstützt AMZ+ Consulting als Marktplatz-Agentur bei Konzept, Content und der Verzahnung mit Ihrer Werbestrategie.

FAQ: Häufige Fragen zum Amazon Brand Store 2026

Was kostet ein Amazon Brand Store?

Der Store selbst ist kostenlos. Sie brauchen lediglich die Amazon Brand Registry, die eine eingetragene Marke voraussetzt. Kosten entstehen nur, wenn Sie Werbung schalten, die auf den Store führt.

Brauche ich eine eingetragene Marke für den Store?

Ja. Der Brand Store setzt die Amazon Brand Registry voraus, und die erfordert eine registrierte Wort- oder Bildmarke. Ohne Markeneintrag können Sie keinen Store erstellen.

Wie erstelle ich einen Brand Store ohne Programmierkenntnisse?

Über den Store Builder in der Werbekonsole. Er funktioniert wie ein Baukasten mit Vorlagen und Kacheln — Sie ziehen Inhalte per Drag-and-drop zusammen. Programmierkenntnisse sind nicht nötig.

Steigert ein Store meinen Umsatz?

Indirekt ja. Er bündelt Ihr Sortiment, erhöht den durchschnittlichen Bestellwert und dient als konvertierstarkes Ziel für Sponsored-Brands-Anzeigen. Besonders in Kombination mit Werbung wirkt er umsatzsteigernd.

Kann ich den Store für Aktionen wie Prime Day nutzen?

Ja. Sie können eigene Saison- und Aktionsseiten anlegen, etwa für Prime Day oder Weihnachten, und den Werbetraffic gezielt dorthin leiten. Das steigert die Wirkung Ihrer Aktionsbudgets.

Welche Kennzahlen liefert der Store?

Über die Store Insights sehen Sie Besucherzahlen, Verweildauer, Umsatz je Seite und die Herkunft des Traffics. So erkennen Sie, welche Seiten funktionieren und wo Besucher abspringen.

Lohnt sich Markenaufbau auch auf Otto und Kaufland?

Für Markenhändler oft ja. Auch dort gibt es Formate für Markenpräsenz. Ein kanalübergreifender Markenauftritt stärkt Wiedererkennung und Vertrauen — AMZ+ Consulting unterstützt beim konsistenten Aufbau über alle Marktplätze.

Über den Autor

Jorginho Engelmeyer ist Geschäftsführer der AMZ+ Consulting GmbH und seit über 8 Jahren auf Amazon, Otto und Kaufland für Händler aktiv. Mit seinem Team verbindet er Agenturleistung mit eigener KI-Technologie, um Marktplatz-Händler vorausschauend und datengetrieben zu skalieren.

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Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2026

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