Amazon Sponsored Brands 2026: Markenkampagnen richtig nutzen
Amazon Sponsored Brands 2026: Wie Marken mit Sponsored Brands und Video mehr Sichtbarkeit aufbauen, den Funnel füllen und ihre Werbekosten effizient steuern.

Die kurze Antwort: Amazon Sponsored Brands sind 2026 das Werbeformat für Markenaufbau und Sichtbarkeit am oberen Funnel — sie zeigen Ihr Logo, einen individuellen Text und mehrere Produkte oder ein Video prominent in den Suchergebnissen. Anders als Sponsored Products, die einzelne Artikel bewerben, bauen Sponsored Brands Markenbekanntheit auf und führen Kunden in Ihren Store. Sie eignen sich besonders für markenregistrierte Händler, die nicht nur einzelne Verkäufe, sondern eine Marke aufbauen wollen.
Wer Sponsored Brands wie Sponsored Products steuert — nur auf den letzten Klick optimiert — verschenkt ihr Potenzial. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie das Format 2026 strategisch einsetzen und die Werbekosten dabei im Griff behalten.
Was Sponsored Brands von Sponsored Products unterscheidet
Beide Formate sind Teil von Amazon Advertising, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.
Sponsored Products bewerben einzelne Artikel und zielen auf den direkten Verkauf — sie sind der Arbeitsesel am unteren Funnel. Sponsored Brands zeigen Ihre Marke mit Logo, Custom-Text und mehreren Produkten oder einem Video und zielen auf Sichtbarkeit und Markenbekanntheit am oberen Funnel.
Voraussetzung für Sponsored Brands ist in der Regel die Markenregistrierung — wie sie funktioniert, lesen Sie in Amazon Brand Registry 2026. Wie sich Werbung grundsätzlich auslagern lässt, behandelt Amazon PPC Agentur 2026.
Die Formate von Sponsored Brands
Sponsored Brands bieten mehrere Darstellungsarten:
- ✅ Produktkollektion — Logo, Text und mehrere Produkte, die in den Store oder auf eine Landingpage führen.
- ✅ Store Spotlight — hebt verschiedene Bereiche Ihres Stores hervor.
- ✅ Sponsored Brands Video — ein kurzes Video direkt in den Suchergebnissen, oft mit hoher Aufmerksamkeit.
Gerade das Video-Format ist 2026 ein starker Hebel, weil es in den Suchergebnissen auffällt und Produkte in Aktion zeigt. Es eignet sich besonders für erklärungsbedürftige Produkte.
💡 Tipp: Nutzen Sie Sponsored Brands, um neue Produkte und Ihre Marke bekannt zu machen, und Sponsored Products, um die Nachfrage abzuschöpfen. Beide Formate ergänzen sich im Funnel.
Steuerung: Markenwirkung statt nur ACoS
Der häufigste Fehler ist, Sponsored Brands allein am ACoS des letzten Klicks zu messen. Markenkampagnen wirken breiter: Sie bringen neue Kunden in Kontakt mit Ihrer Marke, die oft erst später kaufen.
Bewerten Sie deshalb auch Kennzahlen wie den Anteil neuer Kunden, die Store-Besuche und die Entwicklung Ihrer Markensuchen. Wie Sie Werbekosten insgesamt sauber im Controlling abbilden, zeigt Marktplatz-Controlling 2026.
⚠️ Achtung: Markenaufbau braucht etwas Geduld. Bewerten Sie Sponsored Brands über einen längeren Zeitraum, nicht nach wenigen Tagen — sonst optimieren Sie ein Funnel-Format mit der falschen Kennzahl kaputt.
In 6 Schritten Sponsored Brands aufsetzen
So starten Sie Ihre Markenkampagnen 2026:
- Markenregistrierung sicherstellen — Voraussetzung für die Formate.
- Ziel definieren — Markenbekanntheit, Store-Traffic oder Produkteinführung.
- Format wählen — Produktkollektion, Store Spotlight oder Video je nach Ziel.
- Keywords und Zielgruppen wählen — Marken-, Kategorie- und Wettbewerbsbegriffe.
- Budget und Gebote setzen — mit klarem Tagesbudget und Margengrenze starten.
- Über Zeit auswerten — Sichtbarkeit, neue Kunden und Store-Besuche messen.
Beginnen Sie mit einem überschaubaren Budget und einem klaren Ziel. So lernen Sie, welche Formate und Keywords bei Ihrer Marke wirken, bevor Sie skalieren.
Wollen Sie Ihre Marke auf Amazon sichtbarer machen? Im kostenlosen Erstgespräch entwickeln wir Ihre Sponsored-Brands-Strategie und zeigen, wie Sie Markenaufbau und Effizienz verbinden. → Kostenloses Erstgespräch buchen
Rechenbeispiel: Markenkampagne im Funnel
Rechenbeispiel (hypothetisch, Stand Juni 2026): Angenommen, eine Sponsored-Brands-Video-Kampagne bringt 10.000 Impressionen und 300 Store-Besuche im Monat. Direkt zugeordnet werden 30 Verkäufe — der reine ACoS sieht mittelmäßig aus.
Betrachtet man aber, dass viele dieser Besucher später über organische Suche oder Sponsored Products kaufen, fällt die Bewertung anders aus. Die Kampagne hat den Funnel gefüllt, den andere Formate dann abschöpfen. Wer nur den ersten ACoS sieht, würde eine wirksame Kampagne fälschlich abschalten.
Die Lehre: Sponsored Brands zahlen auf den gesamten Funnel ein. Ihre Wirkung zeigt sich erst in der Gesamtbetrachtung von Marke, Traffic und Folgeverkäufen.
Werbung und Marge vorausschauend steuern
Werbekosten, Gebote und Marge gehören zusammen. Wer Werbung isoliert vom Deckungsbeitrag steuert, riskiert Umsatz ohne Gewinn.
Unsere eigene KI-Plattform MarketplAIce steuert Gebote und Preise vorausschauend und behält die Marge je Produkt im Blick — über Amazon hinaus auch auf Otto, Kaufland und eBay. So bleibt Markenwerbung ein Investment in Wachstum statt ein unkontrollierter Kostenblock.
Was Sie jetzt tun können
Ihr Aktionsplan für Sponsored Brands 2026:
- Markenregistrierung sicherstellen.
- Klares Ziel je Kampagne definieren.
- Format passend zum Ziel wählen, Video testen.
- Über Zeit mit den richtigen Kennzahlen bewerten.
- Werbung und Marge gemeinsam steuern.
Wenn Sie Ihre Markenwerbung nicht selbst aufsetzen wollen, entwickelt und steuert AMZ+ Consulting als Marktplatz-Agentur Ihre Sponsored-Brands-Strategie über alle Kanäle.
FAQ: Häufige Fragen zu Amazon Sponsored Brands 2026
Was sind Amazon Sponsored Brands?
Sponsored Brands sind ein Werbeformat, das Ihre Marke mit Logo, individuellem Text und mehreren Produkten oder einem Video prominent in den Suchergebnissen zeigt. Sie zielen auf Markenbekanntheit und Sichtbarkeit am oberen Funnel und führen Kunden oft in Ihren Store.
Was ist der Unterschied zu Sponsored Products?
Sponsored Products bewerben einzelne Artikel und zielen auf den direkten Verkauf am unteren Funnel. Sponsored Brands bauen Markenbekanntheit auf und führen Kunden in den Store. Beide Formate ergänzen sich: Markenkampagnen füllen den Funnel, Produktanzeigen schöpfen die Nachfrage ab.
Brauche ich die Markenregistrierung für Sponsored Brands?
In der Regel ja. Sponsored Brands setzen üblicherweise eine eingetragene Marke und die Amazon Brand Registry voraus. Sie ist damit die Eintrittskarte zu Markenformaten, Store und weiteren Marken-Werbemöglichkeiten.
Welches Sponsored-Brands-Format soll ich nutzen?
Das hängt vom Ziel ab. Die Produktkollektion eignet sich für mehrere Produkte und Store-Traffic, Store Spotlight hebt Store-Bereiche hervor, und Sponsored Brands Video fällt in den Suchergebnissen besonders auf — ideal für erklärungsbedürftige Produkte und Produkteinführungen.
Wie messe ich den Erfolg von Sponsored Brands?
Nicht allein am ACoS des letzten Klicks. Markenkampagnen wirken am oberen Funnel, deshalb zählen auch der Anteil neuer Kunden, Store-Besuche und die Entwicklung der Markensuchen. Bewerten Sie die Kampagnen über einen längeren Zeitraum statt nach wenigen Tagen.
Lohnen sich Sponsored Brands für kleine Marken?
Ja, wenn ein klares Ziel und ein passendes Budget vorhanden sind. Schon mit überschaubarem Einsatz lassen sich Markenbekanntheit und Store-Traffic aufbauen. Wichtig ist, mit definiertem Ziel zu starten und die Wirkung im Funnel statt nur am direkten Verkauf zu bewerten.
Hilft eine Agentur bei Sponsored Brands?
Ja. AMZ+ Consulting entwickelt als Marktplatz-Agentur Ihre Sponsored-Brands-Strategie, wählt Formate und Keywords, steuert Budgets und verbindet Markenwerbung mit der Margensteuerung über alle Kanäle — damit Sichtbarkeit und Effizienz zusammenpassen.
Über den Autor
Jorginho Engelmeyer ist Geschäftsführer der AMZ+ Consulting GmbH und seit über 8 Jahren auf Amazon, Otto und Kaufland für Händler aktiv. Mit seinem Team verbindet er Agenturleistung mit eigener KI-Technologie, um Marktplatz-Händler vorausschauend und datengetrieben zu skalieren.
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Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2026
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