Amazon Vendor Jahresgespräch 2026: Konditionen sichern
Amazon Vendor Jahresgespräch (AVN) 2026: Ablauf, Amazons Forderungen bei Konditionen, WKZ und Freight Allowance – und wie Sie sich als Vendor optimal vorbereiten.

Die kurze Antwort: Das Amazon Vendor Jahresgespräch, offiziell Annual Vendor Negotiation (AVN) genannt, ist die jährliche Verhandlungsrunde, in der Amazon die Handelskonditionen für Ihr Vendor-Konto für die nächsten zwölf Monate festlegt.
Sie beginnt in der Regel im vierten Quartal und zieht sich bis ins erste Quartal des Folgejahres.
Amazon fordert dabei meist eine pauschale Investitionserhöhung, häufig als erste Anker-Forderung zwischen 4 und 8 Prozent, verteilt auf Positionen wie Marketing-Zuschüsse, Damage Allowance, Freight Allowance oder Zahlungsziele.
Wer unvorbereitet in dieses Gespräch geht, verhandelt gegen ein Team, das Ihre Zahlen oft besser kennt als Sie selbst.
Wer dagegen mit eigenen Daten zu Net PPM, Lost Buy Box und ProcOOS kommt, kann die Forderungen faktenbasiert einordnen und Gegenangebote stellen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie der Ablauf funktioniert, welche Forderungen 2026 typisch sind, wie Sie sich in sechs Schritten vorbereiten und was bei einer Nichteinigung tatsächlich passiert. Als Marktplatz-Agentur begleitet AMZ+ Consulting Vendoren regelmäßig durch diesen Prozess und bringt die nötige Datenbasis mit.
Inhalt
- Was ist die Amazon Vendor Annual Negotiation (AVN)?
- Amazons Forderungen 2026: Konditionserhöhung, WKZ, Damage und Freight Allowance
- Vendor-Central-Kennzahlen als Verhandlungsbasis – und was bei Nichteinigung droht
- In 6 Schritten: So bereiten Sie sich auf das Amazon Vendor Jahresgespräch vor
- Rechenbeispiel: Konditionserhöhung und ihre Wirkung auf die Marge
- Was Sie jetzt tun können
- FAQ: Häufige Fragen zum Amazon Vendor Jahresgespräch
Was ist die Amazon Vendor Annual Negotiation (AVN)?
Die Annual Vendor Negotiation, kurz AVN, ist das jährliche Konditionsgespräch zwischen Amazon Retail und seinen 1P-Vendoren. Manche Vendor Manager nennen es Joint Business Plan (JBP), inhaltlich läuft es auf dasselbe hinaus: eine Bewertung Ihrer Performance im letzten Jahr und ein Vorschlag für die Investitionsstruktur der kommenden zwölf Monate (Quelle: Consulterce, Amazon Vendor Negotiations Guide, Stand: Juni 2026).
Der Ablauf folgt einem festen Muster mit vier Phasen: Vorbereitung, Verhandlung, gegebenenfalls Eskalation und schließlich Umsetzung der neuen Konditionen.
Anders als bei klassischen Handelspartnern wechselt Ihr Ansprechpartner bei Amazon oft jährlich, wodurch sich kaum eine langfristige, strategische Beziehung zum Vendor Manager aufbauen lässt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Timing 2026: Die Verhandlungsrunde startet meist im Q4 und läuft bis ins Q1 des Folgejahres. Wer sich gut vorbereiten will, sollte spätestens Mitte August mit der internen Datensammlung beginnen (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Das Kick-off-Meeting selbst dauert zwischen zwei und sechs Stunden und folgt üblicherweise dieser Agenda:
- Überblick über Amazon-Initiativen und Kategorie-Trends
- Review der gemeinsamen Account-Performance
- Prioritäten für die nächsten zwölf Monate
- Wachstumsziel inklusive Vorschlag für neue Handelskonditionen
Amazon führt dieses Gespräch, Sie sollten Ihr Team in vergleichbarer Seniorität spiegeln – trifft ein Senior Vendor Manager auf Sie, gehört eine entsprechend seniore Person auf Ihre Seite an den Tisch (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Wichtig für die Erwartungshaltung: Investitionen in Amazon Advertising, also AMS und DSP, sind kein Bestandteil der AVN. Diese werden separat verhandelt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Seit etwa 2022 hat sich der Ton dieser Jahresgespräche spürbar verändert. Amazon fokussiert sich seither konsequent auf die eigene Net Pure Profit Margin (Net PPM) statt, wie in früheren Jahren, primär auf Sortimentsbreite oder Verfügbarkeit (Quelle: MerchantSpring/DiCommerce-Webinar mit Oliver Tomaschewski, Stand: April 2026). Für 2026 bedeutet das: Amazon wird tendenziell mehr fordern und im Gegenzug weniger geben, sofern Sie nicht mit einer eigenen Datenbasis dagegenhalten.
Amazons Forderungen 2026: Konditionserhöhung, WKZ, Damage und Freight Allowance
Amazon bündelt seine Forderungen in der AVN unter dem Begriff "Base Terms". Diese lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Marketing Allowances, Service-Programm-Gebühren und operative Investitionen (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Marketing Allowance: Hier unterscheidet Amazon zwischen Automated Marketing (auch Co-op genannt, im Grunde eine Listungsgebühr) und Retail Marketing, auch als Amazon Balance bekannt, mit dem Sie Bannerplätze auf Kategorieseiten buchen (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026). Dieser Werbekostenzuschuss ist meist die größte Einzelposition der Konditionsverhandlung.
Damage Allowance: Diese Position kompensiert Amazon für beschädigte Ware, die Kunden innerhalb der Garantiezeit zurückgeben. Sie zählt zu den umstrittensten Konditionen, weil Amazon die zugrunde liegenden Schadensdaten selten offenlegt und Vendoren die Berechtigung der Forderung kaum überprüfen können (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Freight Allowance: Diese Gebühr sichert Ihnen Zugang zu Amazons logistischen Programmen wie Direct Import, Direct Fulfillment, Pallet- oder Full-Truck-Load-Ordering. Sie reduziert Amazons eigene Distributionskosten und ist damit ein zentraler Hebel für die Verhandlung (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Daneben verhandelt Amazon regelmäßig:
- Volume Incentives (VIR): gestaffelte Rabatte, die an ein Umsatzziel geknüpft sind
- Zahlungsziele: in vielen Fällen 2 % 60 Tage EOM; 2025 hat Amazon vermehrt versucht, Zahlungsziele von 30 auf 60 Tage zu verlängern, was direkt die Liquidität der Vendoren belastet (Quelle: MerchantSpring/DiCommerce-Webinar, Stand: April 2026)
- Amazon Vendor Service (AVS): kostenpflichtiger Zugang zu einem festen Ansprechpartner; wer hier nicht investiert, riskiert die Abwanderung ins automatisierte Massenmanagement (Vendor Success Programme) ohne persönlichen Kontakt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026)
- Return Rights: die Bedingungen, unter denen Amazon Ware an Sie zurücksenden darf
Amazon eröffnet die Verhandlung häufig mit einer bewusst hoch angesetzten Anker-Forderung. Investitionsforderungen zwischen 4 und 8 Prozent des Umsatzes sind zum Gesprächsauftakt üblich, damit über die folgenden Wochen genug Verhandlungsspielraum bleibt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026). Zusätzlich berichten Berater davon, dass Amazon gerne behauptet, die durchschnittliche Kategorie-Marge liege 2 bis 3 Prozentpunkte über Ihrer eigenen – eine Aussage, die Sie mit eigenen Daten oder Branchenvergleichen kritisch hinterfragen sollten, statt sie unwidersprochen zu akzeptieren (Quelle: MerchantSpring/DiCommerce-Webinar, Stand: April 2026).
Mehr zu den Grundlagen von Vendor Central lesen Sie in Amazon Vendor Central 2026, zur separaten Verhandlung von Rückbelastungen in Amazon Vendor Chargebacks verhandeln 2026.
Vendor-Central-Kennzahlen als Verhandlungsbasis – und was bei Nichteinigung droht
Amazons Vendor Manager kommen mit einer Fülle an Kennzahlen ins Gespräch. Wenn Sie diese nicht selbst im Blick haben, verhandeln Sie ohne Grundlage. Die wichtigsten Kennzahlen für Ihr Amazon Vendor Jahresgespräch:
| Kennzahl | Bedeutung | |---|---| | PCOGS (Shipped COGS) | Einkaufspreis multipliziert mit an Kunden ausgelieferter Menge | | Net Receipts | Einkaufspreis multipliziert mit an Amazon-Lager gelieferter Menge | | Net PPM | Umsatz minus PCOGS plus Konditionen (ohne Werbeausgaben und Chargebacks) | | Lost Buy Box (LBB) | Anteil verlorener Buy Boxen an Angebotsaufrufen | | ProcOOS | Anteil der Ausverkaufsmomente an Angebotsaufrufen |
(Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026)
Net PPM ist dabei die zentrale Steuerungsgröße für Amazon: Umsatz minus PCOGS plus Konditionen, ohne Werbeinvestitionen und Rückbelastungen. Ein niedriger ProcOOS-Wert unter 10 Prozent gilt als gut, unter 5 Prozent als Best-in-Class (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026). Wer diese Werte kennt, kann Amazons Argumentation im Gespräch faktenbasiert einordnen.
Was passiert bei Nichteinigung? Wenn sich die Verhandlung über mehrere Wochen ohne Fortschritt hinzieht, setzt Amazon nachweislich Druckmittel ein: die Aussetzung der Buy Box, die Umlenkung von Traffic auf andere Angebote oder die vollständige Pausierung von Bestellungen. Diese Maßnahmen sind laut Amazon-Beratern in der Regel kurzfristig angelegt und dienen dazu, ungelöste kommerzielle Fragen zu beschleunigen (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Bestimmte Verhaltensweisen erhöhen das Risiko solcher Maßnahmen zusätzlich: bewusstes Verzögern der Verhandlung, sichtbar mangelndes Commitment, die Forderung nach einer erheblichen Konditions-Reduktion, das Blockieren des Zugangs zu Ihrer Führungsebene sowie die Weigerung, neue Konditionen rückwirkend zu akzeptieren (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Parallel dazu gibt es das automatisierte Vendor Success Programme (VSP): Hier erhalten Vendoren eine E-Mail mit angepassten Konditionen, ohne direkten Kontakt zu einem Vendor Manager. Lehnen Sie ab, kann Amazon den Verkauf einzelner, aus Amazon-Sicht unprofitabler Artikel einschränken (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026). In der Branche ist dieses Phänomen unter dem Begriff CRaP-Artikel ("Can't Realize a Profit") bekannt: Produkte, deren Marge aus Amazons Sicht nicht mehr tragfähig ist und die entsprechend seltener bestellt oder ganz aus dem Vendor-Sortiment genommen werden.
Für eine strukturierte Vorbereitung auf diese Gespräche lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Amazon Retail Readiness für Vendoren 2026 sowie auf die relevanten Marktplatz-KPIs und Kennzahlen 2026.
In 6 Schritten: So bereiten Sie sich auf das Amazon Vendor Jahresgespräch vor
Eine gute Vorbereitung beginnt nicht im Oktober, sondern deutlich früher. So gehen Sie strukturiert vor:
- Zahlen sammeln. Verschaffen Sie sich Klarheit über Umsatz, Marge und operative Kennzahlen der letzten zwölf Monate – inklusive Net PPM, Lost Buy Box und ProcOOS je Marktplatz.
- Vergangene Zusagen prüfen. Hat Amazon die Ziele der letzten Konditionsrunde tatsächlich eingehalten, etwa bei Supply-Chain-Verbesserungen oder Out-of-Stock-Quoten? Diese Erkenntnisse sind Ihr Verhandlungsargument.
- Budget und Wachstumsplan festlegen. Modellieren Sie auf Basis Ihrer bisherigen Entwicklung ein realistisches Wachstumsziel und ein dazu passendes Investitionsbudget, bevor Amazon Ihnen eines vorschlägt.
- Eigene Marktposition einschätzen. Prüfen Sie, wie stark Ihre Marke in der jeweiligen Kategorie ist. Eine Top-Position verschafft Ihnen mehr Verhandlungsgewicht als ein Nischenplatz.
- Szenarien und rote Linien definieren. Legen Sie einen Best-, Realistic- und Worst-Case fest sowie die Konditions-Untergrenze, unter die Sie nicht gehen.
- Ausstiegsoption durchdenken. Klären Sie intern, wie flexibel Sie reagieren können, falls die Verhandlung scheitert – etwa durch eine 3P-Ergänzung über Seller Central.
(Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026)
Wer diese sechs Schritte konsequent durchläuft, verhandelt aus einer Position der Stärke statt aus der Defensive – genau das, was Berater für die AVN-Saison 2026 empfehlen (Quelle: MerchantSpring-Webinar mit Ant Finch, Stand: April 2026).
Rechenbeispiel: Konditionserhöhung und ihre Wirkung auf die Marge
Rechenbeispiel: Angenommen, ein Vendor erzielt mit Amazon einen Jahresumsatz (PCOGS-Basis) von 1.200.000 EUR und hat aktuell Gesamtkonditionen von 12 Prozent vereinbart, verteilt auf Marketing Allowance, Damage Allowance und Freight Allowance.
Fordert Amazon zur AVN eine Erhöhung um 5 Prozentpunkte auf 17 Prozent, entspricht das einer zusätzlichen jährlichen Belastung von:
1.200.000 EUR × 5 % = 60.000 EUR
Gelingt es stattdessen, die Forderung im Rahmen der Verhandlung auf 2 Prozentpunkte zu begrenzen, sinkt die zusätzliche Belastung auf:
1.200.000 EUR × 2 % = 24.000 EUR
Die Differenz von 36.000 EUR entspricht in diesem Beispiel unmittelbar zusätzlicher Marge – ohne dass ein einziges Produkt mehr verkauft werden musste. Dieses Beispiel dient ausschließlich der Veranschaulichung der Mechanik und ersetzt keine individuelle Berechnung auf Basis Ihrer tatsächlichen Vendor-Central-Daten.
Wenn Sie diese Datenbasis nicht allein aufbereiten möchten: In einem Erstgespräch sehen wir uns gemeinsam Ihre aktuellen Konditionen und Kennzahlen an und ordnen ein, wo realistisch Spielraum besteht.
Was Sie jetzt tun können
Sie müssen nicht bis November warten, um mit der Vorbereitung zu beginnen. Diese Schritte sind schon jetzt sinnvoll:
- ✅ Exportieren Sie Ihre Vendor-Central-Berichte der letzten zwölf Monate und berechnen Sie Ihren Net PPM je Marktplatz.
- ✅ Dokumentieren Sie, welche Zusagen Amazon aus der letzten AVN nicht eingehalten hat.
- ⚠️ Prüfen Sie, welche Ihrer Konditionen (Marketing, Damage, Freight) in den letzten zwei Jahren bereits gestiegen sind, ohne dass ein messbarer Nutzen sichtbar wurde.
- 💡 Definieren Sie schon jetzt Ihre rote Linie – die Konditions-Obergrenze, bei der eine 3P-Ergänzung wirtschaftlicher wäre als der Verbleib als reiner Vendor.
- 💰 Lassen Sie sich vor dem Kick-off-Meeting extern spiegeln, ob Ihre geplante Gegenforderung realistisch ist.
Wenn Sie diese Vorbereitung mit erfahrener Unterstützung angehen möchten, sprechen Sie mit AMZ+ Consulting. Wir begleiten Vendoren im DACH-Raum bei genau dieser Datenaufbereitung und Verhandlungsvorbereitung – mehr dazu unter unseren Leistungen.
FAQ: Häufige Fragen zum Amazon Vendor Jahresgespräch
Wann findet die Amazon Vendor Annual Negotiation (AVN) 2026 statt?
Die AVN startet in der Regel im vierten Quartal und zieht sich bis in das erste Quartal des Folgejahres. Die interne Vorbereitung sollte spätestens Mitte August beginnen, damit ausreichend Zeit für Datenaufbereitung und Szenarienplanung bleibt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Welche Forderungen stellt Amazon typischerweise im Vendor Jahresgespräch?
Amazon verhandelt vor allem Marketing Allowance (Werbekostenzuschuss), Damage Allowance, Freight Allowance, Volume Incentives und Zahlungsziele. Erste Investitionsforderungen liegen häufig zwischen 4 und 8 Prozent des Umsatzes als Verhandlungsanker (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Sind Amazon-Advertising-Investitionen Teil der AVN?
Nein. Investitionen in Amazon Ads wie AMS oder DSP sind kein Bestandteil der jährlichen Konditionsverhandlung mit Amazon Retail und werden separat verhandelt (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Was passiert, wenn ich mich mit Amazon nicht einige?
Amazon kann bei anhaltender Nichteinigung die Buy Box aussetzen, Traffic auf andere Angebote umlenken oder Bestellungen vollständig pausieren. Diese Maßnahmen sind meist kurzfristig, sollten aber ernst genommen und aktiv adressiert werden (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Was ist der Unterschied zwischen AVN und dem Vendor Success Programme (VSP)?
Die AVN ist eine persönliche Verhandlung mit einem Vendor Manager. Das VSP ist ein automatisierter Prozess: Sie erhalten eine E-Mail mit vorgeschlagenen Konditionsanpassungen ohne direkten Ansprechpartner. Lehnen Sie ab, kann Amazon den Verkauf unprofitabler Artikel einschränken (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Welche Kennzahlen sollte ich vor dem Jahresgespräch kennen?
Zentral sind Net PPM, PCOGS, Net Receipts, Lost Buy Box (LBB) und ProcOOS. Diese Kennzahlen bilden die Grundlage, auf der Amazon seine Forderungen begründet – und mit denen Sie eigene Gegenargumente belegen können (Quelle: Consulterce, Stand: Juni 2026).
Kann ich als Vendor gleichzeitig auch als Seller auf Amazon verkaufen?
Ja, ein hybrides 1P/3P-Modell ist möglich und wird von Beratern zunehmend als Verhandlungshebel und Absicherung empfohlen, falls sich die Vendor-Konditionen für einzelne Produkte nicht mehr rechnen (Quelle: MerchantSpring/DiCommerce-Webinar, Stand: April 2026). Einen Vergleich beider Modelle finden Sie in Amazon Seller oder Vendor 2026.
Über den Autor
Jorginho Engelmeyer ist Geschäftsführer der AMZ+ Consulting GmbH und seit über 8 Jahren für Händler auf Amazon, Otto, Kaufland, eBay und Temu aktiv.
Sie stehen vor Ihrem eigenen Amazon Vendor Jahresgespräch und wollen nicht unvorbereitet in die erste Forderung laufen? In einem Erstgespräch sehen wir uns Ihre Vendor-Central-Zahlen an und erarbeiten gemeinsam eine realistische Verhandlungsstrategie – inklusive Datenaufbereitung zu Net PPM, Konditionen und Kennzahlen. Auch für laufendes Controlling über die AVN hinaus lohnt sich ein Blick in Marktplatz-Controlling 2026.
Zuletzt aktualisiert: 19. August 2026
Lohnt sich eine Agentur für Ihr Geschäft?
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Zahlen gemeinsam an — unverbindlich und ehrlich.
Kostenloses Erstgespräch buchen